Am 10. November fand in Medernach, im Rahmen der Pop-up Ausstellung „Laanscht eis Aerenz“ und in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg, der Workshop „Geschichten teilen – Grenzen öffnen: Partizipative Ausstellungen zwischen Mitmachen und Vermitteln“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Ausstellungen Menschen aktiv einbeziehen und gleichzeitig Inhalte verständlich vermitteln können. Rund 40 Personen waren der Einladung gefolgt, darunter neben Studierenden der Universität Luxemburg auch Vertreter nationaler und regionaler Institutionen.
Der Workshop begann mit einem Besuch der Pop-up-Ausstellung „Laanscht eis Aerenz“, die als Beispiel partizipativer Museumsarbeit diente. Anschließend gaben Rebecca Etter vom „ALPS Alpines Museum der Schweiz“ und Marie-Paule Jungblut von der Universität Luxemburg Einblicke in unterschiedliche Ansätze des kuratierten Storytellings und der partizipativen Ausstellungsgestaltung. Anette Peiter, Geschäftsführerin der LEADER-Gruppe Mëllerdall und Bob Bintz, Bürgermeister der Ernztalgemeinde und Initiator der Pop-Up Ausstellung, präsentierten die Erfahrungen aus der „Laanscht eis Aerenz“ – Initiative und beleuchteten Chancen und Herausforderungen gemeinschaftlicher Kuratierung.
In der anschließenden Diskussion wurden die Potenziale und Grenzen partizipativer Formate intensiv erörtert. Der Vormittag bot wertvolle Impulse für Organisatoren von Ausstellungen, die die Besucher stärker in deren Gestaltung einbeziehen möchten.






