Drei Tage voller Eindrücke, Begegnungen und inspirierender Beispiele liegen hinter dem LEADER-Team aus Luxemburg. Die LEADER-Regionen Hohenlohe-Tauber (Baden-Württemberg) und Region an der Romantischen Straße (Bayern) zusammen mit der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) hatten zur internationalen Exkursion geladen. Die LEADER-ManagerInnen aus den Regionen Éislek, Mëllerdall, Miselerland, Wëlle Westen und Zentrum Westen und eine Vertreterin des Landwirtschaftsministeriums waren dafür zusammen in Fränkische gefahren.
Tag eins stand ganz im Zeichen regionaler Kreisläufe: Auf dem Derrhof Igersheim wird nach dem Motto „Vom Feld in die Flasche“ Bier gebraut, im Bürgerweinberg Igersheim wird alte Weinkultur gemeinschaftlich wiederbelebt, und in der Taubermühle Markelsheim dreht sich alles um regionales Getreide. Dazu kamen eine moderne Gäste-Service-Station für Radler in Tauberzell und die Honig-Schleuderstraße eines leidenschaftlichen Imkers.
Der zweite Tag zeigte, wie Begegnungsräume das Dorfleben bereichern: vom neu gestalteten Innenhof der St. Josefspflege über das gemütliche Café Gsälzbär bis hin zur Böhm Ciderwerkstatt mit Streuobst-Spezialitäten. Beeindruckend waren außerdem der BurgErlebnisSpielplatz Colmberg für kleine Ritter und die bewegende Ausstellung zu jüdischem Leben in Colmberg. In Binzwangen besichtigten die Gäste eine charmante Pilger- und Radlerherberge in historischem Fachwerk.
Der dritte Tag führte in die Kulturszene: Das KulturKino Feuchtwangen zeigt, wie ein altes Filmtheater zum Treffpunkt werden kann, und die Kreuzgang-Spiele haben im Nixelgarten eine besondere Bühne für Kinder- und Jugendtheater geschaffen. Natürlich kam auch der Genuss auch diesmal nicht zu kurz – bei frisch gepresstem Saft in der Fruchtpresse des Obst- und Gartenbauvereins Feuchtwangen. Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch im neuen Veranstaltungscafé im alten Schulhaus von Vorderbreitenthann.
Was den Gästen überall begegnete: Menschen mit Ideen, die mit viel Engagement Traditionen bewahren, Neues wagen und so ihre Region stärken.












